Gott vertrauen

 

 

Unser Adventskalender daheim hatte in diesem Jahr für jeden Tag einen mehr oder weniger klugen Spruch parat. Als ich den Kalender gestern forträumen wollte, blieb ich noch einmal an einem Wort von Goethe hängen. Ich dachte: Ja, das ist ein wirklich guter Gedanke auch für den Beginn dieses Jahres.

 

„Willst du dir ein hübsch Leben zimmern,

musst dich ums Vergangene nicht bekümmern.

Das Wenigste muss dich verdrießen,

musst stets die Gegenwart genießen.

Besonders keinen Menschen hassen  und

die Zukunft Gott überlassen.“

 

Abschied nehmen von dem, was war und vergangen ist. Von allem, was wir heute nicht mehr ändern können. Die alte Last ablegen. Sich auf das Neue einlassen. Sich der Gegenwart zuwenden und vielleicht das eine oder andere besser machen…

 

Den Menschen, die uns begegnen – in der Hochschule, in der KSG, zuhause, … - mit neuer Offenheit begegnen.

 

Und: Meine Zukunft in Gottes Hände legen. Ihm vertrauen auch dann, wenn ich ihn manchmal nicht verstehe. Wenn sein Handeln meinen Verstand übersteigt. | Gebet: Gott vertrauend ins neue Jahr