Ein Geschenk für mich

 

Der Abendgedanke von unserer Neuenfahrt geht mir weiter nach, darum greife ich ihn heute noch einmal auf. Auch, um ihn denen nahe zu bringen, die nicht dabei waren.

 

Es ist diese wunderbare Zusage, dass jeder von uns seine ganz besondere Gabe hat. Ein Geschenk Gottes ganz für ihn – für mich; nur ich habe diese einzigartige Gabe…

 

Es gibt verschiedene Gnadengaben, aber nur den einen Geist. Es gibt verschiedene Dienste, aber nur den einen Herrn. Es gibt verschiedene Kräfte, die wirken, aber nur den einen Gott: Er bewirkt alles in allen. Jedem aber wird die Offenbarung des Geistes geschenkt, damit sie anderen nützt. *

  • Aber welche Gabe ist das?
  • Was hat Gott nur mir mit in mein Leben gegeben?
  • Was macht mich so einmalig, so einzigartig?

Vor allem finde ich es wunderbar entlastend, dass ich nicht alles können muss. Gott will mich nicht als Held, als Alleskönner. Eine Gabe hat er mir geschenkt. Sie soll ich entdecken und leben.

 

Und: Dieses Geschenk habe ich nicht für mich allein. Es ist mir geschenkt, damit es „anderen nützt“.

 

Wie der Leib eine Einheit ist, doch viele Glieder hat, alle Glieder des Leibes aber, obgleich es viele sind, einen einzigen Leib bilden: So ist es auch mit Christus. Durch den einen Geist wurden wir in der Taufe alle in einen einzigen Leib aufgenommen...; und alle wurden wir mit dem einen Geist getränkt. Auch der Leib besteht nicht nur aus einem Glied, sondern aus vielen Gliedern". * Gebet

 

* aus dem Brief des Apostels Paulus an die Korinther (12, 4 – 27)